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Neubildung von Hirnzellen auch im Alter

16. Juli 2013 – 13:48 kri (436x aufgerufen) |

Wallnuss

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Bildung der  Gehirnzellen beim Menschen mit der Geburt abgeschlossen ist. Mittels einer ungewöhnlichen Methode konnte eine Gruppe um den Wissenschaftler Frisén diese Annahme widerlegen. Sie nutzten dabei einen Nebeneffekt der vielen Kernwaffentests während des Kalten Krieges. Damals stieg der Anteil des Kohlenstoffisotops C-14 in der Atmosphäre drastisch an und fiel nach der Einigung auf dem Verzicht solcher Tests wieder ab. Da das C-14 von Pflanzen aufgenommen wird, gelangt es auch in die Nahrungskette und so ins Gewebe. Gewebe, das sich zu einer bestimmten Zeit bildet, fixiert die C-14-Konzentration wie eine Art Schnappschuss der aktuellen Gegebenheiten. Misst man diese Konzentration, kann man eine Angabe über das Alter des Gewebes machen. Frisen stellt fest, dass bei allen Proben die C-14-Werte nicht typisch für das Geburtsjahr war- somit gab es eine Neubildung nach der Geburt.

 

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Bildquelle: schubalu / pixelio.de

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