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Mäuse und die Homosexualität

4. Juni 2013 – 09:28 kri (2506x aufgerufen) |

Mäuse

Der Botenstoff Serotonin gilt als Glückshormon. Neben der Regulation der Körpertemperatur, des Hungergefühls und des Blutdrucks beeinflusst es auch unsere Stimmung. Bei Mäusen verändert die Manipulation des Hormons auch die sexuelle Orientierung. In früheren Versuchen wurde gezeigt, dass männlcihe Mäuse ihre Präferenz für weibliche Mäuse verloren, sondern wahllos jede Maus begatteten.

Diesmal wurden bei weiblichen Mäuse die Produktion des Serotonis blockiert, wodurch auch Veränderungen im Sexualverhalten beobachtet werden konnten. Die manipulierten Mäuse zeigten ein stärkeres Interesse an weiblichen Artgenossen als die Kontrolltiere. Auffallend war, dass sie sogar das Sexualverhalten von männlichen Mäuse übernahmen und die anderen Weibchen besteigten.

 

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Bildquelle: © Enrico Kahnt / pixelio.de

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