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Neues Ergebnis: Tagesrhythmus bei Depressiven verschoben

21. Mai 2013 – 10:57 kri (1608x aufgerufen) |

Mann verdeckt sein Gesicht mit der Hand

Patienten mit schweren Depressionen zeigen oft einen gestörten Tages-Nacht-Rhythmus auf. Während sie morgens nur schwer aufstehen können, liegen sie nachts oft wach im Bett. Die Innere Uhr des Menschens wird durch die Aktivität der Uhrengene gesteuert, die im 24-Rhythmus auf- und abschwingen. Dass diese bei klinisch depressiven Patienten außer Takt schwingen zeigt der Befund einer aktuellen US-Studie. Bei über 50 Toten (Depressive und Gesunde) wurde ausgewertet, welche Gene zuletzt aktiv waren. Während bei der gesunden Kontrollstichprobe die Aktivität der Uhrengene entsprechend der Tages- bzw. Nachtzeit variierte, war dieser Zusammenhang bei der Stichprobe mit den depressiven Patienten nicht zu finden. Die Forscher sehen dies als Hinweis, dass Schlafstörungen bmehr als die reine Folgen der psychischen Symptome sind. Vielmehr können sie auch durch den veränderten Biorhythmus entstehen.

 

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Bildquelle: © Gerd Altmann  / pixelio.de

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