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Wieso wir Ohrwümer bekommen

12. April 2013 – 16:04 kri (614x aufgerufen) |

Zeichnung von Noten im Kopf

Manchmal ist es wie verflixt: ein Lied kurz gehört und dann bleibt es den ganzen Tag im Kopf. Ohrwürmer nennen wir solche Songs oder Titelmelodien. Störquellen gibt es viele, ob im Café in der Schlange, im Bus oder nur das klingelnde Handy von Passanten. Wieso manche Lieder so hartnäckig im Kopf verweilen, wurde nun von Psychologen genauer hinterfragt. Eine einfache Erklärung bietet der Zeigarnik-Effekt, nach dem das Gehirn Gedanken an unterbrochene Aufgaben besser erinnert als an vollendete. Wenn eine Sache erledigt ist, wird im Gehirn der Gedanke an diese wie auf einer todo-Liste abgehakt. Bei noch laufenden Aufgaben kann dies nicht gemacht werden, wodurch die Spannung bleibt. Wenn wir ein Lied im Kopf hören, ähnelt es einen aktiven Gedanken. Da wir meistens uns nicht an das ganze Lied erinnern, können wir dieses nicht einfach abhaken.

Andere Eigenschaften von Ohrwürmer und Informationen, wie wir uns doch von ihnen befreien können, finden sie hier.

Bildquelle: © Joujou / pixelio.de

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