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Die Last der Einzelkinder in China

23. Januar 2013 – 15:51 kri (594x aufgerufen) |

Chinesisches Kind

Australische Wissenschaftler haben kürzlich die Folgen der starken Geburtenkontrolle in China auf die Persönlichkeit untersucht. Sie testeten über 400 Personen aus Peking, die entweder kurz vor oder nach der neuen Regelung geboren wurden, und unterzogen sie eine Reihe von wirtschaftlichen Spielen wie das Tauschen von Geldbeträgen. Erhoben wurden dabei Eigenschaften wie Risikofreude, Vertrauen und Wettbewerbsgeist. In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Einzelkinder sich pessimistischer, nervöser und weniger gewissenhaft verhielten. Die Forscher warnen aber die Ergebnisse auf andere Länder zu übertragen.

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Es gibt viele Vorurteile gegenüber Einzelkinder. So denkt man von ihnen, dass sie sich egoistischer und gieriger verhalten, da sie nicht gezwungen waren mit Geschwistern zu teilen, egal ob Süßigkeiten, Spielzeug oder die Aufmerksamkeit der Eltern. In seinem Buch „Einzelkind: Privileg oder Schicksal“ arbeitet Dr. Nobert Arlt anhand von mehren Einzelspiele auch die Probleme von einzelkinder heraus. So empfinden diese oft viel stärker die Angst ihre Eltern zu enttäuschen. Das Werk finden Sie auch bei uns in der SULB.

Bildquelle: ©  BirgitH/ pixelio.de

 

 

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