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Archiv Januar, 2013

Die besseren Multitasker

31. Januar 2013 – 08:00 kri (668x aufgerufen)

Kochen mit Tablet PC

Multitasking gilt als Fluch der heutigen Gesellschaft. Besonders bei langweiligen Pflichten wie Putzen wird gleichzeitg gelesen, Fernsehen geschaut, telefoniert, SMS geschrieben, gesurft, gegessen, etc. Interessanterweise zeigt jetzt aber eine Studie, dass Personen, die sich selbst als Multitasker im Alltag bezeichnen, gar nicht so gut darin sind. In einem Versuch mussten die Probanden eine Rechenaufgabe lösen und dabei sich eine Buchstabenreihe merken. Zuvor mussten die Probanden einen einfachen Persönlichkeitstest ausfĂŒllen und angeben, wie hĂ€ufig sie selbst im Alltag mehrere Aufgaben gleichzeitig durchfĂŒhren. Die Multitasker schnitten im Versuch schlechter ab als Personen, die weniger Aufgaben gleichzeitig angehen. Interessant ist aber auch der Zusammenhang zwischen den Persönlichkeitseigenschaften und der Neigung zum Multitasking.

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Bildquelle: Rainer Sturm/ pixelio.de

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Menschen in festen Beziehungen leben lÀnger

30. Januar 2013 – 10:55 kri (808x aufgerufen)

Stofftiere als Hochzeitspaar

In einer Langzeitstudie mit ĂŒber 4000 Versuchspersonen haben US-Wissenschaftler versucht den SchlĂŒssel fĂŒr ein langes Leben zu finden. Ein Hauptaugenmerk lag dabei auf der Rolle der Ehe oder einer vergleichbaren festen Partnerschaft. So wurde neben Persönlichkeitsmerkmalen, dem sozioökonomischen Status, der gesundheitsbewussten LebensfĂŒhrun,g auch der Familienstand und mögliche VerĂ€nderungen erhoben. Es zeigte sich, dass die Ehe in Zusammenhang mit einer höheren Lebenserwatung steht. Menschen, die nie heirateten, zeigten ein höhere Wahrscheinlichkeit auf in der Lebensmitte zu sterben. Auch Personen, die nach einem Partnerverlust keine neue Bindung eingingen, wiesen ein höheres Risiko auf. Interessant war, dass dieser Unterschied im Familienstand auch noch bestehen blieb, wenn andere Faktoren wie eine gesunde Lebensweise miteinbezogen wurden.

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Bildquelle: ©  Dieter SchĂŒtz/ pixelio.de

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Der Gerechtigkeitssinn der Affen

29. Januar 2013 – 17:11 kri (880x aufgerufen)

zwei Schimpansen

Bisher hat man den Gerechtigskeitssinn allein dem Menschen zugeschrieben. Jetzt weist aber ein neuer Befund darauf hin, dass auch Schimpansen ein GespĂŒr fĂŒr Fairness haben. In ihrer unkonventioniellen Studie fĂŒhrten US-Wissenschaftler das Ultimatum Spiel, was auch in vielen Experimenten mit Versuchspersonen eingesetzt wird, mit den Tieren durch. Bei dem Spiel bilden zwei Versuchspersonen ein Team, das einen kleinen Geldbetrag untereinander aufteilen muss. Die eine Person darf einen Vorschlag zur Aufteilung machen, der aber auch von der zweiten Person abgenickt werden muss. Wenn diese ihre Zustimmung verweigert, wird der Geldbetrag nicht ausgezahlt und beide gehen leer aus. Mit den Affen wurde dieser Versuch mit Futter durchgefĂŒhrt. Interressant ist, dass die Schimpansen sich Ă€hnlich verhielten wie die Versuchspersonen. In den meisten FĂ€llen entschied der Affe sich fĂŒr eine gerechte Futterverteilung. Wenn aber der zweite Schimpanse nicht die Möglichkeit hatte sein Veto zu geben, zeigten sie sich egoistischer.

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Bildquelle: © jenny.scheffer/ pixelio.de

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Spruch der Woche

28. Januar 2013 – 17:08 kri (672x aufgerufen)

Sonnenuntergang

„Nur der Wechsel ist wohltĂ€tig. Unaufhörliches Tageslicht ermĂŒdet.“

Wilhelm von Humboldt (1767-1835), deutscher Gelehrter und MitbegrĂŒnder der Humboldt-UniversitĂ€t

Bildquelle: © Petra Bork/ pixelio.de

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Der Einfluss der Deo-Werbung

25. Januar 2013 – 18:50 kri (1164x aufgerufen)

Junge Frau mit Schweissfleck

Nicht selten werden wir von Werbung verfĂŒhrt, egal ob Reklame im Fernsehen, im Radio, in Zeitschriften oder Zeitungen. Ihre Formen sind Ă€hnlich wie ihre Folgen vielfĂ€ltig. Manchmal ruft Werbung einfach nur schon bestehende WĂŒnsche wieder ins GedĂ€chtnis. Manchmal ĂŒberzeugt sie auch uns etwas zu kaufen, was wir gar nicht brauchen. Scheinbar wirkt auch so die Werbung von Deos bei Personen, die sie gar nicht brauchen. Es gibt Menschen, denen das Gen fĂŒr Schweißgeruch einfach fehlt. Dennoch zeigte eine Studie, dass die Mehrheit dieser Frauen dennoch Deos gegen den Schweißgeruch benutzen. Die Forscher vermuten, dass die gesellschaftlichen Regeln und Konventionen stĂ€rker verwurzelt sind.

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Bildquelle: Benjamin Thorn/ pixelio.de

 

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Kindheitstraumata verankern Gewalt im Gehirn

25. Januar 2013 – 08:40 kri (937x aufgerufen)

Gewalt zwischen SchĂŒler

Dass es einen Zusammenhang zwischen Kindheitstraumata und der Neigung zum aggressiven Verhalten gibt, ist seit lĂ€ngerem bekannt. Wie aber genau diese Verbindung zustande kommt, konnte erst kĂŒrzlich in Studien mit Ratten geklĂ€rt werden. So fĂŒhrten frĂŒhe, traumatische Erfahrungen der Nager nicht nur dazu, dass die Tiere sich aggressiverer und bissiger verhielten als Artgenossen, sondern auch zu verĂ€nderten GehirnaktivitĂ€ten. Die Forscher beobachteten eine UntetraktivitĂ€t einer bestimmten Gehirnregion, die besonders bei der BewĂ€ltigung von Konfliktsituationen aktiviert wird. Die Ratten sind also weniger fĂ€hig negative Impulse zu steuern. Interessant ist, dass eindeutige Parallelen beim Menschen existieren.

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Bildquelle: © Martien BĂŒdenbender/ pixelio.de

 

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Passive Facebook-Nutzer sind unzufriedener

24. Januar 2013 – 16:18 kri (3700x aufgerufen)

Facebook Homepage

FrĂŒhere Studien belegten, dass Personen, die sehr hĂ€ufig Facebook nutzen, sozial isolierter waren und hĂ€ufiger depressive Anzeichen entwickelten. Eine neue Studie von der Humboldt-UniversitĂ€t und der Technischen UniversitĂ€t Darmstadt zeigt jetzt aber, dass es einen Unterschied macht, ob mam die Homepage eher aktiv oder passiv nutzt. Passive Nutzer posten selbst weniger und lesen mehr Neuigkeiten von Freunden und schauen sich deren Fotos an. Dies fĂŒhrt zu Neid, der widerum eine stĂ€rkere Unzufriedenheit bewirken kann.

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Bildquelle: F. Gopp/ pixelio.de

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Die Last der Einzelkinder in China

23. Januar 2013 – 15:51 kri (636x aufgerufen)

Chinesisches Kind

Australische Wissenschaftler haben kĂŒrzlich die Folgen der starken Geburtenkontrolle in China auf die Persönlichkeit untersucht. Sie testeten ĂŒber 400 Personen aus Peking, die entweder kurz vor oder nach der neuen Regelung geboren wurden, und unterzogen sie eine Reihe von wirtschaftlichen Spielen wie das Tauschen von GeldbetrĂ€gen. Erhoben wurden dabei Eigenschaften wie Risikofreude, Vertrauen und Wettbewerbsgeist. In den Ergebnissen zeigte sich, dass die Einzelkinder sich pessimistischer, nervöser und weniger gewissenhaft verhielten. Die Forscher warnen aber die Ergebnisse auf andere LĂ€nder zu ĂŒbertragen.

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Es gibt viele Vorurteile gegenĂŒber Einzelkinder. So denkt man von ihnen, dass sie sich egoistischer und gieriger verhalten, da sie nicht gezwungen waren mit Geschwistern zu teilen, egal ob SĂŒĂŸigkeiten, Spielzeug oder die Aufmerksamkeit der Eltern. In seinem Buch „Einzelkind: Privileg oder Schicksal“ arbeitet Dr. Nobert Arlt anhand von mehren Einzelspiele auch die Probleme von einzelkinder heraus. So empfinden diese oft viel stĂ€rker die Angst ihre Eltern zu enttĂ€uschen. Das Werk finden Sie auch bei uns in der SULB.

Bildquelle: ©  BirgitH/ pixelio.de

 

 

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Spruch der Woche

21. Januar 2013 – 16:59 kri (862x aufgerufen)

 

„Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.“

Martin Luther (1483-1546), Theologe

Bildquelle: © Franziska Kleinschmidt/ pixelio.de

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Zivilcourage- ihre GrĂŒnde und HĂŒrden

18. Januar 2013 – 10:43 kri (786x aufgerufen)

Rettungsring

Evolutionsbiologisch ist Zivilcourage nicht immer leicht zu erklÀren. Wieso gefÀhrden manche Menschen ihre Gesundheit oder sogar ihr Leben, um fremden Personen zu helfen? In einem Interview mit welt.de erklÀrt der Psychologe und Erziehungswissenschaftler Peter Walschburger, was Menschen bewegt andere zu retten und welche UmstÀnde eher hinderlich sind.

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Falls Sie mehr ĂŒber das PhĂ€nomen lesen möchten, empfehlen wir Ihnen folgendes Werk:

„Zivilcourage fördern – aber wie?: Definition und Bedeutung des Begriffs sowie Darstellung der Voraussetzungen und BeweggrĂŒnde der Zivilcourage“ von Britta Wertenbruch

Bildquelle: © Martina Friedl/ pixelio.de

 

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