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Neuronale Störungen bei Autismus reversibel

12. Oktober 2012 – 10:42 kri (1175x aufgerufen) |

MRT-Bild des Gehirns

Autismus ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung des Gehirns, deren Symptome schon im Kindesalter auftreten. Patienten weisen eine gestörte soziale Verhaltensweise und Kommunikation auf. Schon als Babys lächeln sie weniger und suchen keinen Blickkontakt mit den Eltern. Später haben sie Probleme beim Spracherwerb und verfallen in stereotypische Verhaltensweisen. Einen tieferen Einblick in diese psychische Störung gewährt folgendes Buch:

Autismus: verstehen und helfen von Maud Amlang; Hanne Freund

Bisher ist Autismus nicht heilbar. Doch neuste Studien von Forscher der Universität in Basel zeigen, dass die neuronale Störungen reversibel sind. Den Autisten fehlt ein Gen für Neuroligin-3, was für die Bildung von Synapsen, den Kontakstellen zwischen den Nervenzellen, wichtig ist. Dadurch wird die neuronale Signalübertragung im Gehirn beeinträchtigt und auf lange Sicht führt dies zur gestörten Entwicklung und Funktion des Gehirns. Bei den Experimenten mit Mäusen gingen die strukturellen Defekte im Gehirn zurück, wenn die Bildung vom Neuroligin wieder aktiviert wurde. Dieser Befund könnte zukunftsweisend für die Therapie von Autismus sein.

Zur Studie

Bildquelle: © Dieter Schütz/ pixelio.de

 

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