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Das Schuldgefühle-Wut-Trauer-Angst-Scham-Dilemma

28. September 2012 – 09:56 kri (1511x aufgerufen) |

Mann, der sich abstützt

Personen, die an Depressionen leiden, können schlechter negative Emotionen voneinander trennen als Gesunde. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher von der Universität Michigan (USA), die ihre Versuchspersonen sieben Tage lang zu verschiedenen Zeitpunkten am Tag ihre Emotionen notieren und sie einer Kategorie zuordnen ließen. Die depressiven Probanden vermerkten zu einem Zeitpunkt häufig mehrere Emotionen mit gleicher Intensität. Dies lässt vermuten, dass ihnen eine Unterscheidung von Emotionen wie Angst, Trauer, Wut, Schuldgefühle, Frustation oder Scham schwerfällt. Dies galt aber nicht für die Zuordnung von positiven Gefühlen. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen den gesunden und depressiven Probanden. Die Wissenschaftler vermuten, dass es für die geistige Gesundheit wichtig ist zu wissen, welche negative Emotion man empfindet. Ist klar welche Emotion dominiert, kann man leichter die Ursache bekämpfen.

Zum Artikel

Wenn Sie mehr über die Therapie von Depressionen lesen möchten, empfehlen wir das Buch „Kognitive Therapie von Depressionen“ von Aaron T. Beck. In seinem Buch geht Aaron Beck, der als Vater der kognitiven Verhaltenstherpaie gilt, auch auf die Rolle von Emotionen in der Therapie ein.

Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

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