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Archiv September, 2012

Das Schuldgef√ľhle-Wut-Trauer-Angst-Scham-Dilemma

28. September 2012 – 09:56 kri (1483x aufgerufen)

Mann, der sich abst√ľtzt

Personen, die an Depressionen leiden, k√∂nnen schlechter negative Emotionen voneinander trennen als Gesunde. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher von der Universit√§t Michigan (USA), die ihre Versuchspersonen sieben Tage lang zu verschiedenen Zeitpunkten am Tag ihre Emotionen notieren und sie einer Kategorie zuordnen lie√üen. Die depressiven Probanden vermerkten zu einem Zeitpunkt h√§ufig mehrere Emotionen mit gleicher Intensit√§t. Dies l√§sst vermuten, dass ihnen eine Unterscheidung von Emotionen wie Angst, Trauer, Wut, Schuldgef√ľhle, Frustation oder Scham schwerf√§llt. Dies galt aber nicht f√ľr die Zuordnung von positiven Gef√ľhlen. Dabei gab es keinen Unterschied zwischen den gesunden und depressiven Probanden. Die Wissenschaftler vermuten, dass es f√ľr die geistige Gesundheit wichtig ist zu wissen, welche negative Emotion man empfindet. Ist klar welche Emotion dominiert, kann man leichter die Ursache bek√§mpfen.

Zum Artikel

Wenn Sie mehr √ľber die Therapie von Depressionen lesen m√∂chten, empfehlen wir das Buch „Kognitive Therapie von Depressionen“ von Aaron T. Beck. In seinem Buch geht Aaron Beck, der als Vater der kognitiven Verhaltenstherpaie gilt, auch auf die Rolle von Emotionen in der Therapie ein.

Bildquelle: © Gerd Altmann/ pixelio.de

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Die Mechanismen von Bestrafung und Rache

26. September 2012 – 12:03 kri (813x aufgerufen)

Silhouetten von zwei streitenden Personen

„Wie du mir so ich dir“- nach diesem Motto laufen oft Nachbarstreigkeiten oder andere Fehden ab. Oft ger√§t der eigentliche Grund f√ľr den Streit in Vergessenheit und im Vordergrund stehen Motive der Rache und Vergeltung. Ein bekanntes Beispiel aus der Literatur ist die Vendetta der Familien Montague und Capulet in dem Roman „Romeo und Julia“ von Shakespeare.

Mit den Themen Bestrafung und Vergeltung haben sich die Wissenschaftler der Universit√§t G√∂ttingen und des Max-Planck-Instituts f√ľr Evolution√§re Biologie in Pl√∂n besch√§ftigt. Sie gaben ihren Teilnehmer die M√∂glichkeit andere Mitspieler in einem kooperativen Spiel zu bestrafen. Diese Bestrafung war aber auch mit einer eigenen Sch√§digung verbunden. In den Ergebnissen war zu sehen, dass Spieler anderen schadeten, wenn sie sich benachteiligt f√ľhlten. Die Personen r√§chten sich, auch wenn ihre Aktionen wieder Vergeltungen der Gegenseite provozierten.

Den genauen Ablauf der Studie können Sie hier nachlesen: Zum Artikel

Wenn Sie mehr zu diesem Thema lesen wollen, empfehlen wie die „Rache: zur Psychodynamik einer unheimlichen Lust und ihrer Z√§hmung“ von Tomas B√∂hm und Suzanne Kaplan. Sie finden dieses Werk auch hier bei uns.

Bildquelle: © Gerd Altmann/dezignus.com/ pixelio.de

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Arbeitslosigkeit schmerzt auch bei geteiltem Leid

26. September 2012 – 11:40 kri (823x aufgerufen)

Stempel mit "Entlassung"

„Geteiltes Leid ist halbes Leid“- lange ging man davon aus, dass diese Aussage auch bei dem Arbeitsverlust zutrifft. So wurde die Ansicht verteten, dass Menschen unter der Arbeitslosigkeit weniger leiden, wenn auch andere Personen in der Umgebung betroffen sind und sie dadurch weniger Verachtung erfahren.

Diese Annahme wurde doch k√ľrzlich durch Daten des Sozio-√∂konomischen Panels (SOEP) und des Swiss Household Panel widerlegt. Die Ergebnisse zeigten, dass Menschen, die in wirtschaftlich schw√§cheren Regionen Ostdeutschlands leben, genauso unzufrieden sind wie Menschen aus wohlhabenderen Regionen in S√ľddeutschland. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bildquelle: © Rainer Sturm  / pixelio.de

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Von den Kindern lernen

24. September 2012 – 17:21 kri (746x aufgerufen)

Kind, das im Gras spielt

„Ich wollte nie erwachsen sein- hab‘ immer mich zur Wehr gesetzt“:¬†Diese Zeilen¬†hat¬†bereits Peter Maffay in dem Musical „Tabaluga und die Reise zur Vernunft“ aus dem Jahr 1983 gesungen.¬†Eine¬†√§hnliche Meinung vertritt auch die Entwicklungspsychologin Alison Gopnik aus den USA.¬†F√ľr die Professorin f√ľr Psychologie und Philosophie an der „University of California“ sind Kinder kleine Genies, von denen es viel zu lernen gibt. Ein Interview mit ihr vom “ Zeitmagazin“ k√∂nnen Sie hier nachlesen.

Literatur von Alison Gopnik finden Sie auch hier bei uns.

„The philosophical baby: what children’s minds tell us about truth, love & meaning of the life“ von Alison Gopnik

„Forschergeist in Windeln: wie Ihr Kind die Welt begreift“ von Alison Gopnik, Patricia K. Kuhl und Andrew N. Meltzoff

Bildquelle: © Helene Souza  / pixelio.de

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Spruch der Woche

24. September 2012 – 16:35 kri (756x aufgerufen)

Motorflieger im Anflug

‚ÄěBesessenheit ist der Motor – Verbissenheit ist die Bremse.‚Äú

Rudolf Gametowitsch Nurejew (1938-93), russischer Ballett- Tänzer und Choreograf

Bildquelle: ©   Albrecht E. Arnold  / pixelio.de

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Körpersprache: Welche Gesten den Egoisten entlarven

21. September 2012 – 17:21 kri (1709x aufgerufen)

Zwei Menschen, die sich unterhalten

Laut einer neuen Studien verrät uns die Kombination aus vier bestimmten, aber grundsätzlich einfachen Gesten, wer ein Egoist ist und wer nicht. Wie genau diese Studie ablief und wieso ein Roboter einen wesentlichen Anteil am Erfolg der Studie hatte, können Sie hier nachlesen.

Buchtipp: „K√∂rpersprache und NLP“¬†von¬†Benedikt Ahlfeld; Lisa Thommesen

Bildquelle: © Jerzy Sawluk  / pixelio.de

 

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Risikofaktoren von ADHS

21. September 2012 – 16:46 kri (741x aufgerufen)

Eine Schwangere

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung, kurz ADHS, ist eine psychische Störung, deren Symptome wie Unaufmerksamkeit, Unruhe und Impulsivität bereits im Kindesalter auftreten. Betroffene Kinder und Jugendliche weisen häufig Verhaltensstörungen und schulische Leistungsprobleme auf. Was die Krankheit verursacht, ist nach jetztigem Stand nicht exakt geklärt. Man geht von einem Zusammenwirken mehrerer biologischer, psychischer und sozialer Faktoren aus. In einr neuen Studie konnte man weitere Risikofaktoren in der pränatalen Phase ausmachen. Den Artikel finden Sie  hier

Wenn Sie mehr √ľber diese Entwicklungsst√∂rung erfahren m√∂chten, k√∂nnen wir Ihnen dieses Buch empfehlen.

„Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivit√§tsst√∂rung (ADHS)“ von Manfred D√∂pfner, Gerd Lehmkuhl und Hans-Christoph Steinhausen

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Auspr√§gung der Krankheit mit zunehmenden Alter abnimmt. Diese Meinung gilt¬†zunehmend als √ľberholt.¬†Zu dieser Thematik empfehlen wir folgendes Buch:

¬†„ADHS im Erwachsenenalter“ von Rolf-Dieter Stieglitz, Elisabeth Nyberg und Maria Hofecker-Fallahpour

Bildquelle: ©  Templermeister  / pixelio.de

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Die Form des Trinkgefäßes beeinflusst den Alkoholkonsum

18. September 2012 – 17:29 kri (823x aufgerufen)

verschiedene Biergläser

In Gro√übritannien kamen Wissenschaftler k√ľrzlich zu einem interessanten Forschungsergebnis: Gl√§ser, die oben breiter sind als unten, werden schneller leer getrunken. Die Wissenschaftler vermuten als Grund eine optische T√§uschung, die es erschwert die genaue H√§lfte des Glases auszumachen. Dieser Effekt konnten aber nur bei alkoholischen Getr√§nken und vollen Gl√§sern gezeigt werden. Die genaue Studie zum Nachlesen finden Sie hier.

 Die Forscher gehen davon aus, dass aber auch anderen Faktoren das Trinkverhalten beeinflussen. Was denken Sie? Gibt es Faktoren, die Ihnen besi sich selbst bereits aufgefallen sind?

Bildquelle: ¬©¬†Katharina Wieland M√ľller ¬†/ pixelio.de

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Spruch der Woche

17. September 2012 – 16:25 kri (570x aufgerufen)

Sonnenaufgang im Nebel

„Das Publikum beklatscht ein Feuerwerk, aber keinen Sonnenaufgang.“

Friedrich Hebbel (1813-63), deutscher Dichter

Bildquelle: © Uschi Dreiucker  / pixelio.de

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Was uns gl√ľcklich macht

13. September 2012 – 17:17 kri (885x aufgerufen)

Mann springt hoch

K√ľrzlich ist der Gl√ľcksatlas 2012 der Deutschen Post erschienen.¬†Die Studie hat sich mit der Lebenszufriedenheit von B√ľrgern in¬†13 deutschen Gro√üst√§dten befasst.¬† An erster Stelle des Ranking¬† steht Hamburg, gefolgt von D√ľsseldorf und Dresden.¬†¬†Die subjektiv berichtete Lebenszufriedenheit¬†wurde aus verschiedenen Gl√ľcksfaktoren wie „Sicherheit“ oder „Gemeinschaftsgef√ľhl“ berechnet, die aber unterschiedlich gewichtet werden. Die genauen Informationen¬†zum Gl√ľcksaltas 2012 finden sie¬†hier.

Mit der Frage, was uns gl√ľcklich macht, besch√§ftigt sich auch die Forschungsrichtung der¬†Positiven Psychologie. W√§hrend in der Klinischen Psychologie psychische St√∂rungen und deren Therapie¬† im Vordergrund stehen, will die Positive Psychologie viel mehr kl√§ren was uns gl√ľcklich macht und gesund h√§lt. Mehr Literatur zu diesem Forschungsgebiet finden sie auch hier bei uns:

Martin Seligmann: Flourish- Wie Menschen aufbl√ľhen: Die Positive Psychologie des gelingenden Lebens.

Bildquelle: © Gerd Altmann / pixelio.de

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