Archiv Oktober, 2009
“Wer sieht, wie seine Mitmenschen in eine bestimmte Richtung blicken, schaut oft automatisch ebenfalls dorthin – vor allem, wenn das GegenĂŒber sehr dominant wirkende GesichtzĂŒge besitzt. Forscher glauben, dass dieser Reflex evolutionsbiologisch schon sehr alt ist.” (spiegel.de, 30.10.09)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,657708,00.html
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Tags: beeinflussen, Beeinflussung, Blick, Blickrichtung, dominant, Dominanz, Evolution, Gesicht, GesichtszĂŒge, Schauen
Change Blindness wird einigen Lesern sicher ein Begriff sein. Denjenigen die nicht wissen worum es sich dabei handelt, wird das folgende Video einen schnellen Einblick verschaffen (um das Video sehen zu können bitte auf den Titel des Artikels klicken!).
Neuere Untersuchungen konnten dieses PhĂ€nomen nun auch fĂŒr den auditiven Bereich nachweisen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Change deafness. Folgender Link liefert weiterfĂŒhrende Informationen:
http://scienceblogs.com/cognitivedaily/2009/09/beyond_change_blindness_change.php
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Tags: auditiv, Aufmerksamkeit, Change Blindness, Change Deafness, KlÀnge, Töne, VerÀnderung
“Wer sein Kind zu lange an Schnullern, BabyflĂ€schchen oder dem Daumen nuckeln lĂ€sst, erhöht damit wahrscheinlich das Risiko fĂŒr Sprachstörungen. Zu diesem Schluss kamen amerikanische Forscher, als sie Nuckelverhalten und Sprachentwicklung von 128 VorschĂŒlern untersucht hatten.” (wissenschaft.de, 26.10.09)
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307852.html
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Kategorie Entwicklungspsy., psych. Stör. | Keine Kommentare »
Tags: Baby, Daumen, Daumenlutschen, FlÀschchen, Kind, Nuckeln, Nucki, Probleme, Risiko, Schnuffeltuch, Schnuller, Sprache, Sprachentwicklung, Sprachstörungen
Was wĂŒrde Ihnen mehr weh tun? FĂ€nden Sie es schlimmer wenn Sie wĂŒssten, dass Ihr Partner mit einem anderen Menschen Sex hat, oder wĂŒrde es Sie mehr treffen wenn er sich in diesen verliebt hĂ€tte? In verschiedenen Studien zu dieser Thematik hatte sich gezeigt, dass die Antwort auf diese Frage vom Geschlecht des Befragten abhĂ€ngt. Frauen gaben hĂ€ufig an emotionale Untreue des Partners schlimmer zu finden, fĂŒr MĂ€nner hingegen war die sexuelle Untreue belastender. Warum aber ist das so? Der folgende Artikel gibt ein paar Antworten und untersucht das PhĂ€nomen auch im Kontext Internet: Stichworte Cybersex und Cyberlove.
http://scienceblogs.com/cognitivedaily/2009/09/sex_or_love_when_your_partner.php
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Tags: Betrug, BetrĂŒgen, Beziehung, Cyberlove, Cybersex, Ehe, emotionale Untreue, Fremdgehen, Geschlecht, Internet, Liebe, Liebesbeziehung, Partnerschaft, Sex, sexuelle Untreue, Treue, Untreue
“HĂ€ndewaschen mit Seife gilt als billigster Schutz vor Infektionskrankheiten. Doch eine Studie zeigt jetzt: Zwei Drittel aller MĂ€nner und ein Drittel aller Frauen machen auf der Toilette einen Bogen ums Waschbecken. Besser wird es, wenn die Schmutzfinken sich schĂ€men mĂŒssen.” (23.10.09, spiegel.de)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,655385,00.html
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Tags: HÀnde, HÀndewaschen, Hygiene, Motivation, Sauberkeit, Scham, SchÀmen, Toilette, Waschen
Macht Schokolade wirklich glĂŒcklich bzw. kann sie die Stimmung eines Menschen beeinflussen? In einem Experiment versuchten die Forscher Michael Macht und Jochen Mueller genau das herauszufinden. Wie die beiden das angestellt haben und was bei dem Experiment herauskam können Sie hier nachlesen:
http://scienceblogs.com/cognitivedaily/2009/10/does_eating_chocolate_improve.php
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Tags: GefĂŒhl, GlĂŒck, Jochen Mueller, Michael Macht, Schokolade, Stimmung, Zufriedenheit
Hat die Pille einen Einfluss auf die Partnerwahl? Diese Frage versuchten zwei britischen Wissenschaftler nun in einer Metaanalyse zu beantworten. Das Ergebnis der Untersuchung scheint die bisherigen Vermutungen zu bestĂ€tigen, dass die Einnahme der Pille sowohl einen Einfluss auf die Vorlieben von Frauen hat, als auch auf die Anziehungskraft, die eine Frau auf das mĂ€nnliche Geschlecht ausĂŒbt. Lesen Sie mehr unter:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307570.html
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Kategorie Sonstiges | Keine Kommentare »
Tags: Anti-Baby-Pille, Anziehung, Anziehungskraft, AttraktivitĂ€t, Date, Fortpflanzung, Liebe, Partnerwahl, Pille, Sex, SexualitĂ€t, VerhĂŒtung, VerhĂŒtungsmittel, Vorliebe
AmoklÀufe oder schwere Gewalt am Arbeitsplatz haben fast immer im Vorfeld erkennbare Warnsignale. Das ist das Ergebnis zweier Studien von Kriminalpsychologe Dr. Jens Hoffmann. Systematisches Bedrohungsmanagement kann seiner Ansicht nach AmoklÀufen oder FÀllen schwerer Gewalt vorbeugen. Mehr zu den beiden Studien finden Sie hier:
http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_11200.de.jsp
http://www.tu-darmstadt.de/vorbeischauen/aktuell/pm_8448.de.jsp
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Kategorie Klinische Psych., Sonstiges | 1 Kommentar »
Tags: Amok, Amoklauf, Arbeitsplatz, Gewalt, Jens Hoffmann, PrÀvention, Schule, Studien, Systematisches Bedrohungsmanagement, Vorbeugen, Warnsignale
“Ein ungarischer Forscher hat möglicherweise entdeckt, warum Genie und Wahnsinn hĂ€ufig so eng beieinander liegen: Ein Gen, von dem bereits bekannt ist, dass es die Wahrscheinlichkeit fĂŒr Psychosen erhöht, scheint auch die KreativitĂ€t zu fördern. Das schlieĂt der Psychologe Szabolcs KĂ©ri aus den Ergebnissen einer Studie mit 200 Freiwilligen, bei denen er verglich, welche Variante dieses Gens im Erbgut vorlag und wie kreativ der Betroffene war. Genau die Gruppe erreichte die meisten KreativitĂ€tspunkte, deren Genvarianten auch mit dem höchsten Psychose-Risiko in Verbindung gebracht wird.” (wissenschaft.de, 03.10.09)
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307416.html
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Kategorie Klinische Psych., Neuropsych., psych. Stör. | Keine Kommentare »
Tags: Erbgut, Gen, Genie, KrativitÀt, Psychose, Szabolcs Kéri, Veranlagung, Wahnsinn
Absurde Literatur oder andere Erfahrungen mit logisch kaum nachvollziehbarem Sinn schĂ€rfen die Bereitschaft, etwas zu lernen. Das haben amerikanische Psychologen herausgefunden, als sie Studenten eine Kurzgeschichte von Franz Kafka lesen lieĂen und dann versuchten, ihnen eine erfundene Grammatik beizubringen. Die Kafka-Leser lernten besser und mehr als die Kontrollgruppe, die eine gewöhnliche Geschichte gelesen hatte. Dieser Effekt tritt offenbar nach jeder Art von surrealem oder nicht sinnvollem Erlebnis ein, wiesen die Forscher in weiteren Experimenten nach.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/307158.html
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Kategorie Kognitive Psych., Sonstiges | Keine Kommentare »
Tags: abstrakt, Absurde Literatur, Erfolg, Grammatik, Hilfe, Kafka, Lernen, Lernprozess, surreal