Neues Ergebnis: Tagesrhythmus bei Depressiven verschoben
Patienten mit schweren Depressionen zeigen oft einen gestörten Tages-Nacht-Rhythmus auf. WĂ€hrend sie morgens nur schwer aufstehen können, liegen sie nachts oft wach im Bett. Die Innere Uhr des Menschens wird durch die AktivitĂ€t der Uhrengene gesteuert, die im 24-Rhythmus auf- und abschwingen. Dass diese bei klinisch depressiven Patienten auĂer Takt schwingen zeigt der Befund einer aktuellen US-Studie. Bei ĂŒber 50 Toten (Depressive und Gesunde) wurde ausgewertet, welche Gene zuletzt aktiv waren. WĂ€hrend bei der gesunden Kontrollstichprobe die AktivitĂ€t der Uhrengene entsprechend der Tages- bzw. Nachtzeit variierte, war dieser Zusammenhang bei der Stichprobe mit den depressiven Patienten nicht zu finden. Die Forscher sehen dies als Hinweis, dass Schlafstörungen bmehr als die reine Folgen der psychischen Symptome sind. Vielmehr können sie auch durch den verĂ€nderten Biorhythmus entstehen.
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